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Für alle, die mehr darüber wissen wollen, wie sie mit der richtigen Pflege nicht nur für die Schönheit sondern ganz besonders für die Gesundheit ihres Tieres sorgen, habe ich in diesem Kapitel Tipps und Anleitungen für die häusliche Hundepflege zusammengestellt.
Maßnahmen, die für die Gesunderhaltung Ihres Tieres mit entscheidend sind und die Sie selbst zu Hause durchführen können.
Eine liebevolle Pflege stärkt die Bindung und das Vertrauen zwischen Hund und Halter ganz ungemein und eines ist sicher: Ihr Vierbeiner zahlt es Ihnen täglich in Lebensfreude heim.
Augen, Ohren, Zähne und Pfoten und natürlich auch die Haut und das Fell benötigen regelmäßige Pflege um auch im Alter noch gesund zu sein. Grundvoraussetzung also für mehr oder weniger viele (und meist teure) Tierarztbesuche und damit auch mehr oder weniger viele Tage mit getrübter Lebensfreude für Sie wie auch für Ihr Tier.
Genannte Pflegemittel finden Sie in der Rubrik Futter & Co. / Zubehör.
Wie bei uns auch, nimmt die häusliche Pflege jeden Tag eine gewisse Zeit und Mühe in Anspruch:
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Auch unsere vierbeinigen Lieblinge haben nach dem Aufstehen noch das "Sandmännchen" in den Augen.
Das wischt sich auch nicht von selber weg. Bei kurzhaarigen Hunden entfernen Sie es einfach mit einem weichen Tuch. Bei langhaarigen Hunden nehmen Sie besser einen sehr feinen Kamm, ggfs. sogar einen Flohkamm. Bestenfalls erledigen Sie es gleich morgens, dann gibt es auch die geringsten Tränenspuren.
Nicht weggewischter Schlaf juckt das Tier nicht nur sondern verklebt und reizt die Augen und führt langfristig und dauerhaft gerne zu Entzündungen und damit dann auch zu andauerndem Tränenfluss. |
Wie sehen denn die Ohren aus?
Hunde-Ohren werden durch Kopfschütteln gereinigt, wodurch sich Reste von Schmalz und Schmutz in der Ohrmuschel sammeln.
Zur Reinigung der Muschel reicht ein weiches, fusselfreies Kosmetiktuch um den Finger gewickelt, mit dem Sie die Gänge auswischen können. Sie können dieses auch warm anfeuchten.
Bitte nur mit der Fingerkuppe arbeiten und nicht mit dem Fingernagel kratzen. Wer geübt ist, kann auch mit weichen Q-Tips arbeiten.
Wichtig ist, dass dabei kein Schmalz in den Gehörgang geschoben wird. Wenn schon ganze Haarknäuel aus dem Gehörgang wachsen, müssen diese Haare unbedingt erst einmal gezupft werden. Das geht mit den Fingern oder einer speziellen Rupfklemme.
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Beachten Sie, dass Ihr Tier dieses Gefühl im Ohr noch nicht kennt und dementsprechend erschreckt und verängstigt reagieren kann.
Zupfen dürfen Sie nur die Haare, die aus dem Gehörgang wachsen. Das ist ein unbekanntes Gefühl für den Hund, schmerzt aber nicht. Die Haare, die rundum um den Gehörgang wachsen, dürfen Sie nur schneiden, weil sie so fest angewachsen sind und dass zupfen sehr schmerzhaft wäre.
Lassen Sie abgeschnittene Haare nicht in den Gehörgang rieseln.
Wenn das Ohr riecht, heiß und/oder gerötet ist, wird es Zeit, die Ursache herauszufinden.
Ich empfehle, das Ohr vorab mit einer effektiven aber "sanften" Ohrspülung zu reinigen. Bei den meisten handelsüblichen Präparaten wird die Ohrpflege für Ihren Hund oft zu einem eher schmerzhaften Erlebnis.
Rückstände von Insektiziden und anderen stark reizenden Stoffen geben einem entzündeten Ohr buchstäblich "den Rest". Das muss nicht sein.
Tipp: Marengo Ohrpflege mit Pfefferminzöl und Calendula (Ringelblume). |

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Der Gehörgang des Hundes geht senkrecht nach unten. Bringen Sie Ihr Tier am besten in Sitz-Position und hocken sich vor den Kopf. Beugen Sie sich ruhig leicht über ihn. Der Hund wird automatisch seinen Kopf nach unten beugen, was das Einführen des Flaschenhalses in den Gehörgang erleichtert. Ziehen Sie die Ohrmuschel mit einer Hand leicht nach oben, so dass kein Knick im Gehörgang entsteht. Stecken die Flasche vorsichtig in den Gehörgang und drücken etwas Tinktur hinein. Anschließend "kneten" Sie die Haut unter dem Ohr, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Halten Sie dabei die Ohrmuschel weiter gerade nach oben, damit der Gehörgang offen bleibt. Achten Sie darauf, den natürlichen Schüttelreflex zu unterdrücken, bis Sie fertig sind (Hand leicht auf den Nacken drücken). Bei Widerstand bedenken Sie bitte, dass das Gefühl von Flüssigkeit im Gehörgang natürlich etwas unangenehm ist und wahrscheinlich jeder Hund lieber darauf verzichten würde. Außerdem sind Hundeohren genauso empfindlich wie unsere. Lassen Sie sich Zeit und bleiben Sie verständnisvoll.
Anschließend sollte Ihr Tier seinen Kopf mehrfach kräftig schütteln und so den Schmutz nach außen transportieren. Es ist also ratsam, anschließend die Ohrmuschel nochmals mit einem weichen Tuch auszuwischen.
Sollten die Symptome in den nächsten 2 - 3 Tagen nicht abklingen, kann ich nur den Besuch beim Tier-Heilpraktiker oder Tierarzt empfehlen.
Generell sollten Hundeohren, die schmalz-, schmutz- und problemfrei sind, nicht gespült werden. Es gibt immer wieder Fälle, wo Ohrprobleme mit den ersten gut gemeinten Spülungen beginnen und dann auch gerne chronischen Charakter annehmen.
Achten Sie gut auf die Pfoten.
Auch zwischen den Ballen wachsen Haare. Besonders bei Hunden mit einer weichen Fellstruktur verknoten diese sehr hart und scheuern ähnlich wie ein Stein im Schuh. Knabbert Ihr Hund verstärkt an den Pfoten, können Sie davon ausgehen, dass hier ein "Störfaktor" vorliegt und das Tier versucht, sich selbst zu helfen. Auch an der damit verbundenen Braunfärbung des Fells durch den Speichel können Sie das erkennen. Damit Ihr Tier sich die Pfoten nicht wundläuft und vor Schmerzen hinkt, sollten Sie sich diese von unten ansehen oder mit den Fingern zwischen den Ballen abtasten und vorhandene Knoten vorsichtig herausschneiden.
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Hunde mit stock-, rauh- oder kurzhaarigem Fell haben diese Probleme meistens nicht. Das einzelne Haar hat eine sehr kurze Lebensdauer und fällt einfach aus.
Solange diese Haare nicht so lang werden, dass Ihr Hund auf glatten Böden keinen Halt mehr findet, sollten Sie sie nicht schneiden, da diese Fellstrukturen gerne anfangen zu wuchern. |
Tipp: Wie wir auch, sind die meisten Hunde unter den Pfoten kitzelig. Sie brauchen also Geduld und möglichst eine spezielle Pfotenschere mit abgerundeter Spitze.
Hunde, die zu oft von einer Schere "gestochen" wurden, verlieren verständlicherweise das Vertrauen, womit die Durchführung solcher Pflegemaßnahmen immer schwieriger wird.
Die Ballen müssen ein Hundeleben lang viel aushalten.
Nicht nur Eis und Kälte sondern auch Hitze und rauher Asphalt setzen diesen sehr zu. Die Ballen zeigen Risse, trocknen aus und werden spröde. Auch der im Winter gegen Glatteis gestreute Splitt verursacht tiefe Schnittwunden.
Ein Bienenwachsstift oder noch besser eine Flasche Nachtkerzenöl gehören -wie für uns die Handcreme- in jeden gut geführten Hundehaushalt.
Auch Liegeschwielen im Ellbogenbereich lassen sich hiermit gut ausheilen. Diese können besonders für große Hunde sehr schmerzhaft sein.
Zu lange Krallen verursachen nicht nur Schmerzen beim Laufen sondern führen auch zu Fehlstellungen der Beine. Schlimmstenfalls zu Hüft- und Wirbelsäulenproblemen. Die Länge prüfen Sie am besten, wenn Ihr Liebling auf einem festen Untergrund steht. So lange die Krallen den Boden nicht berühren, brauchen Sie sie auch nicht zu schneiden.
Stehen die Krallen auf dem Boden auf, drücken sie sich nach oben und zur Seite und das Tier versucht, beim Laufen diese Druckstelle zu entlasten, was zu den genannten Fehlstellungen führt.
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Die Kralle besteht aus Zehnagel und lebendem Teil (Blutgefäße und Nerv), der nach vorne verjüngend ausläuft.
Diesen sollten Sie nicht verletzen.
Bei hellen Krallen können Sie den lebenden Teil (gegen das Licht) gut erkennen. Bei dunklen Krallen arbeiten Sie sich lieber in dünnen Schichten vor. Der Zehnagel ist hohl und porös. Wenn die Kralle fester wird, sind Sie kurz vor dem lebenden Teil. Drücken Sie die Zehen etwas auseinander und schneiden Sie die Kralle schräg nach unten.
Lassen Sie innen keine scharfe Ecke stehen, die beim Laufen in den Ballen "piekt". |
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Hunde, die viel im Wald und auf Feldern und weniger auf Asphalt unterwegs sind, brauchen die Krallen im Regelfall häufiger (Turnus 6 - 10 Wochen) gekürzt. Je nach Größe Ihres Tieres und der damit verbundenen Stärke der Krallen benötigen Sie eine entsprechend starke Krallenzange und für Notfälle einen Blutstopper.
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Wenn die Zähne Ihres Hundes im fortgeschrittenen Alter noch so aussehen, brauchen Sie sich wohl keine Sorgen machen.
Finden Sie bei Ihrem Tier stattdessen gelblich-braune Zahnstein- und Kariesbeläge (insbesondere an Eck- und Backenzähnen), wird es höchste Zeit, dem entgegenzuwirken.
Es ist auch nur eine kurzzeitige Lösung, hin und wieder beim Hundefriseur oder Tierarzt die Beläge entfernen zu lassen, wenn sie sich dann doch wieder neu ansetzen. Ihr Tier wird wegen anhaltender Zahnschmerzen irgendwann das Fressen einstellen und meistens müssen dann gleich mehrere Zähne gezogen werden.
Spätestens jetzt beginnt eine Verkettung von Problemen. Sehr wahrscheinlich hat Ihr Hund noch weitere Zähne, die bereits kariös befallen sind und dadurch beim Fressen weiterhin Schmerzen. Fressen dürfte für Ihren Hund jetzt kein freudiges Erlebnis mehr sein sondern eine schmerzhafte Notwendigkeit. Durch die fehlenden Zähne verlieren die restlichen an Halt. Durch die Kauprobleme wird das Futter im Regelfall immer weicher hergestellt, was wiederum zu verstärktem Zahnbelag, schlechter Verdauung und weichem Kot führt.
Hunde, die ständig weichen Kot absetzen, haben im Regelfall auch immer wiederkehrend die Analdrüse verstopft, was auch wieder mit einem Besuch beim Tierarzt verbunden ist. |

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Die beste Zahnbürste für einen Hund ist immer noch ein roher Rindermark- oder Sandknochen. (Schwein nur gekocht wegen der Gefahr einer Infektion mit dem Aujetzki-Virus).
Gibt`s bei jedem Metzger und an jeder Frischfleischtheke. Ganz, in Scheiben oder in Stücken. Ich empfehle Stücke in angepaßter Größe. Vorräte kommen in den Froster und werden portionsweise wieder aufgetaut.
Schmackhaft, nahrhaft, zahnreinigend und... preiswert. Im rohen Rindermark sind viele wertvolle Enzyme für die Immunabwehr enthalten. Im Knochen selbst ein hoher Kalziumanteil. Für mich Zahnbürste und Nährstoffzufuhr. Für meine Lieblinge ein Kauvergnügen, dass das Hundeleben lebenswert macht.
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Wenn der Verdauungstrakt Ihres Hundes Knochen noch nicht gewöhnt ist, kommt es gerne erst mal zu einem sehr harten Kot. Fangen Sie dann besser mit kleineren Stücken an und steigern Sie diese, bis der Verdauungstrakt sich umgestellt hat.
Von Kau-"Vergnügen" spricht man übrigens erst, wenn das Tier länger als 20 Minuten kaut.
Na logisch: Jeder Hund braucht auch mal ein Bad.
Die Faustregel: so oft wie nötig und so selten wie möglich. Aber auch "saubere" Hunde, die sich nicht durch wälzen im Schlamm oder Ähnlichem schmutzig machen, sollten wenigstens 1 - 2 x im Jahr gebadet werden.
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Das Fell sollte möglichst knoten- und filzfrei sein, damit es richtig ausgespült werden kann. Shampoorückstände führen zu Schuppenbildung und Hautirritationen.
Kleinere Knoten dagegen lassen sich durch einschäumen gut auflockern und beim anschließenden Fönen auskämmen.
Es sollte auf jeden Fall immer Hundeshampoo verwendet werden, da dieses auf den Ph-Wert der Tiere von ca. 3,5 abgestimmt ist. Auch sollte immer mit temperiertem Wasser gebadet werden, da Schmutz und Talg sich besser lösen und das Baden so für Ihr Tier auf jeden Fall angenehmer ist als mit kaltem Wasser.
Am besten mischen Sie sich eine Portion Shampoo in einem Messbecher mit warmem Wasser auf und kneten diese Lotion in das trockene Fell ein.
Beginnen Sie im Nacken und arbeiten sich zur Schwanzspitze und zu den Pfoten durch. Vergessen Sie nicht die Genitalien und den Analbereich.
Massieren Sie das Shampoo gründlich ein, damit Talg und Schmutz wirklich gelöst werden. Wenn der Körper eingeschäumt ist, baden Sie zuletzt den Kopf. Auch die Ohren und der Fang werden gründlich eingeschäumt.
In der gleichen Reihenfolge, wie der Hund eingeschäumt wurde, spülen Sie ihn jetzt auch wieder ab.
Nach dem Körper, der Rute, dem Bauch und den Beinen spülen Sie zuerst die Ohren. Anschließend bilden Sie mit einer Hand einen Ring hinter den Nasenlöchern, so dass hier kein Wasser eindringen kann.
Auch haben Sie Ihren Hund so "gut im Griff".
Spülen Sie am Hinterkopf beginnend nach vorne bis über den Nasenrücken. Die Augen wird das Tier zu gegebener Zeit schließen.
Nach dem Spülen streichen Sie ihm die Haare über den Augen wieder zurück. Sollte sich der Schaum während des Badens wieder auflösen und in sich zusammenfallen, führen Sie den Waschvorgang am besten gleich ein 2. mal durch.
Ihnen wie Ihrem Hund ist nicht damit gedient, wenn das Fell hinterher nicht wirklich sauber und fettfrei ist.
Sobald Ihr Hund im Nacken abgespült wird, hat er das Bedürfnis, sich zu schütteln. Diesen natürlichen Reflex können Sie weitgehend unterdrücken, indem Sie mit einer Hand den Nacken immer wieder nach unten drücken, bis Sie die gröbsten Wassermassen aus dem Fell gestrichen haben. |

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Auch für Ihren Hund ist das Baden keine leichte Übung.
Wichtig ist die Kommunikation zwischen Hund und Halter. In dieser Situation werden Sie Ihrem Hund die Anweisungen wie "bleib sitzen", "bleib stehen", "halt schön still", "alles in Ordnung", "passiert gar nichts" oder ähnliches im Regelfall immer wieder wiederholen müssen.
Verhält das Tier sich gut, bestätigen Sie es auch: "Fein", "prima", "so ist schön", "ganz fein machst du das" ...
Nur so kann es lernen, was es mit dem Baden auf sich hat.
Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie zwar konsequent aber nicht genervt oder gestresst sind. Bleiben Sie ruhig. Ihr Hund ist sowie so schon angespannt. Jede Form von Stress strapaziert Ihrer beider Nerven und das Badezimmer.
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Ich bade am liebsten so...
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Die Genitalien und den After sollten Sie immer mit im Auge halten.
Wurmbefall äußert sich gerne durch übel riechenden Durchfall wie auch durch "Schlittenfahren" und Lecken im Analbereich. Ein verschmutzter Anus führt gerne zu Wundsein. Da das Tier sich höchstens durch Lecken selber helfen kann, sollte sein Besitzer die Reinigung vorsichtig mit einem warm angefeuchteten weichen Waschlappen übernehmen. Feuchttücher nur ohne Parfümstoffe. Bei Verdacht auf Wurmbefall ist der Gang zum Tierarzt angeraten.
Ein weitere Ursache kann eine Verstopfung der unter dem Anus sitzenden Analdrüse sein. Bei festem Kot entleert sich diese normalerweise von selbst, ohne dass es bemerkt wird. Eine Verstopfung dieser Drüse ist im Regelfall ebenfalls mit einem ganz eigenen und unangenehmen Geruch verbunden. Können Sie die Drüse nicht selbst ausdrücken, ist auch hier der Gang zum Tierarzt angesagt.
Die gefährliche Gebärmutterhalsentzündung erkennen Sie am ehesten am Ausfluss der Hündin. Hin und wieder glasiger und natürlich während der Hitze erst roter und zum Ende bräunlicher Ausfluss ist normal. Ist der Ausfluss jedoch eitrig-gelb, sollten Sie den Gang zum Tierarzt nicht hinauszögern. Gebärmutterhalsentzündung lässt sich im Anfangsstadium noch erfolgreich mit Antibiotika behandeln.
Viele Rüden neigen zu Vorhautkatarrh. Besonders während der hauptsächlichen Hitzeperioden der Hündinnen im Frühjahr und Herbst. Hier zeigt sich tropfender, grün-gelblicher Ausfluss. Oft leckt das Tier sich ständig sauber. Durch die Keime im Maul der Hunde verschlimmert sich der Katarrh jedoch noch. Beim Tierarzt erhalten Sie zur Behandlung eine medikamentöse Spülung. Ich persönlich bevorzuge die Reinigung mit der warmen Brause. Besonders bei kleinen Rassen eine leichte Übung. Drücken Sie mit ein oder zwei Fingern die Haut zwischen Penis und Bauch nach hinten, so dass der Penis freigelegt wird und brausen Sie ihn warm mit nicht zu starkem Wasserstrahl ab. Optimal über mehrere Tage 1 x täglich. Wenn Sie zu lange gezögert haben und der Hund sein Glied "eingezogen" hat, warten Sie einen Moment, bis er sich wieder entspannt und versuchen es nochmal. Nach mehrmaliger Durchführung kennt Ihr Tier die Prozedur und reagiert auch nicht mehr so empfindlich.
Ich wünsche viel Erfolg und Freude bei und mit der Pflege Ihres vierbeinigen Familenmitglieds.
Brauchen Sie Hilfestellung oder eine praktische Übungsstunde, vereinbaren Sie gerne einen Termin.
Per Mail: info@karins-hundetreff.de oder telefonisch: 02224 / 901 3939 oder mobil: 0170 810 7620
Es gelten die Preise gemäß Preisliste.
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